3 Gründe gegen eine Investition in Geothermie

Teil 3: Drei Gründe gegen eine Investition in Geothermien

In den ersten beiden Artikeln habe ich Ihnen mitgeteilt, dass ich persönlich von Investitionen in Solarmodulhersteller und Windanlagenbauer nicht allzu viel halte. Doch in was soll man denn dann investieren?

Viele Anleger, die in den Bereich Energiewende investieren wollen, wären jetzt schon mit ihrem Latein am Ende. Das liegt aber nicht an Ihnen, sondern vielmehr daran, dass der deutsche Mainstream zu einseitig über Photovoltaik und Windkraft berichtet und dabei kaum Platz für Anderes lässt.

1. Wenige Investitionsmöglichkeiten in Geothermie

Bevor ich Ihnen in den folgenden Teilen Alternativen zur klassischen Energieerzeugung aufzeige, möchte ich zunächst noch kurz auf die anderen „grünen“ Stromerzeugungsmöglichkeiten eingehen.

Sieht man einmal von den großen Stromerzeugern wie RWE oder Vattenfall ab, so bieten sich bei der Geothermie nur recht wenige Investitionsmöglichkeiten.

2. Erdbeben machen Branche zu schaffen

Geothermie ist die Stromerzeugung aus heißen Quellen. Ein Verfahren, das zum Beispiel in Japan, den USA und Island schon seit geraumer Zeit praktiziert wird und (abhängig von der Bohrtiefe) auch in den meisten Regionen der Erde möglich wäre.

Zumindest theoretisch, denn bei zu hohen Tiefen macht der enorme technische Aufwand eine wirtschaftliche Energieerzeugung nur schwer möglich. Zudem gibt es in manchen Regionen auf Grund von derartigen Bohrungen oder bereits bestehenden Anlagen zunehmend Erdstöße zu verzeichnen (lesen Sie hierzu auch folgenden Artikel aus der Baseler Zeitung: Erdbebenrisiko deutlich zu gross für Geothermie in Basel).

3. Staatliche Förderungen Mangelware – Geothermieprojekte intransparent

Und ein weiterer Punkt macht vielen Geothermie-Unternehmen zu schaffen: die mangelnde Lobby! Der Begriff Geothermie ist kaum jemand bekannt, staatliche Förderungen fließen fast ausschließlich in Photovoltaik, Windkraft und Biogasanlagen.

Nicht zuletzt auch deshalb hat sich die Geothermie noch nicht großflächig durchsetzen können. Unternehmen, die sich mit diesem Themenfeld auseinandersetzen, gibt es genügend. Die allermeisten haben in den vergangenen Jahren weit mehr als 90 Prozent an Marktwert verloren.

Für Nicht-Geothermie-Experten ist es schwierig herauszufinden, inwieweit ein geplantes Geothermie-Feld wirtschaftlich sein wird. Außerdem ist kurz- bis mittelfristig (mindestens bis 2025) nicht mit einem Geothermie-Boom zu rechnen. Daher gehören Investments in entsprechende Unternehmen eher in die Schublade hochriskant!

Mehr zu weiteren Investmentmöglichkeiten im nächsten Teil unserer Serie Erneuerbare Energie – wo lohnt es zu investieren und wo nicht?

Welche Meinung haben Sie zu Investitionen in Geothermiewerte? Sind Sie (noch) investiert und suchen nach einer Alternative? Wo lohnen sich Ihrer Meinung nach eher Investments in Stromerzeuger? Oder gibt es Investments, die nur indirekt mit der eigentlichen Stromerzeugung zu tun haben und gerade deshalb bessere Performance-Chancen bieten? Ihre Meinung interessiert mich sehr!

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3 Gedanken zu “3 Gründe gegen eine Investition in Geothermie

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