Elektroautos auf der Überholspur – Daimler gibt Gas

Elektroautos auf der Pole-Position

Derzeit ist die Zahl der Elektroautos auf deutschen Straßen noch sehr überschaubar. Um die 1.500 Elektrofahrzeuge sind es laut Angaben des Bundesverkehrsministeriums. Doch dabei handelt es sich erst um den Anfang.

Die deutsche Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. Bis zum Jahr 2030 soll die Zahl der Elektrofahrzeuge auf sechs Millionen ansteigen. Und bis zum Jahr 2050 wird der Straßenverkehr in den deutschen Städten zum Großteil mit regenerativen Energieträgern realisiert, wenn es nach der Bundesregierung geht.

Elektromobilität: Deutschland auf dem Weg zur Marktführerschaft?

E-Autos haben zwei entscheidende Vorteile: Sie stoßen kein klimaschädliches CO2 aus und sie sind nicht auf die immer knapper werdenden fossilen Rohstoffe angewiesen. Grund genug, in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen zu investieren.

Knapp 2 Milliarden Euro lässt sich die deutsche Bundesregierung die Förderung von Elektroautos kosten. Und dabei geht die Regierung selbst mit gutem Beispiel voran:

Denn auch ihr Fuhrpark in Berlin wird auf elektrische Fahrzeuge umgestellt. Die deutsche Wirtschaft will in den kommenden drei bis vier Jahren insgesamt 17 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren. Erklärtes Ziel von Angela Merkel ist es, dass Deutschland die führende Position auf dem Markt für Elektromobilität einnimmt.

Daimler setzt auf Nachhaltigkeit und Elektromotoren

Auch die Daimler AG beabsichtigt, ihren Beitrag zum Siegeszug des elektrischen Autos zu leisten. Der Automobilhersteller, der bereits auf eine Erfahrung von 20 Jahren im Bereich der Elektrofahrzeuge zurückblickt, hat eine Kooperation mit der Robert Bosch GmbH angekündigt.

Ziel der Kooperation ist die Entwicklung und Produktion von Elektromotoren für E-Fahrzeuge. Die Produktion soll bereits im kommenden Jahr starten. Dabei ist der Einsatz in Elektrofahrzeugen von Mercedes-Benz und smart geplant. Ferner wird Bosch den Vertrieb der E-Motoren an weitere Automobilproduzenten übernehmen.

Die Daimler AG hatte zuvor im April ihr “Nachhaltigkeitsprogramm 2010-2020″ bekannt gegeben, das verschiedene Maßnahmenpakete umfasst. Hierzu zählen unter anderem die Problemfelder Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen.

Bis zum Jahr 2012 strebt der Konzern bei seiner europäischen PKW-Neuwagenflotte die Reduzierung der CO2-Emissionen auf unter 140 Gramm pro CO2/Kilometer an. Bis 2016 soll dieser Wert auf 125 Gramm zurückgehen. Gegenüber dem Jahr 2007 würde die Daimler AG die CO2-Emissionen ihrer PKW-Neuwagenflotte damit um 30 Prozent senken.

Freie Fahrt für E-Autos?

Wirtschaft und Politik scheinen sich einig zu sein: Dem E-Auto gehört die Zukunft. Zumindest sind die Weichen hierfür gestellt. Doch wie bei jeder langfristigen Planung können unerwartete Ereignisse die Entwicklung vorantreiben, verzögern oder sogar zum Stillstand bringen.

Was denken Sie? Werden die E-Autos in 20 oder 30 Jahren zum ganz normalen Straßenbild zählen? Wie sieht Ihre grüne Vision für den Straßenverkehr aus?

PS: Mehr zum Thema erfahren Sie auf unserer Übersicht zu erneuerbarer Energie.

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2 Gedanken zu “Elektroautos auf der Überholspur – Daimler gibt Gas

  1. Jede Form der Einsparung von Energie und Umweltverschmutzung ist sinnvoll. Nicht sinnvoll ist jedoch, die Menschen zu belügen über die Einsparungshöhe, wenn z.B. ein Elektroauto mit “0″ CO2 Emission bewertet wird, ohne zu sagen, woher der Strom aus der Steckdose kommt (bisher immer noch zu hohen Anteilen aus atom- u. Kohlekraftwerken) . Und so toll regenerative Energiene – z.B. Windkraft und Solarstrom – sind, Fakt ist zur zeit noch, dass viele Windräder zu “guten Windzeiten” abgeschaltet werden müssen, weil unsere maroden Hochspannungsleitungen überlastet sind. Dann wird nicht nur keine Energie produziert, es muß auch noch das “Nichtproduzieren” vergütet werden.